geräusch[mu'si:k] | Deutsche Bank KunstHalle
geräusch[mu'si:k] ist ein pädagogisches Vermittlungsprojekt zu experimenteller Musik mit Alltagsgeräuschen, Hören als komplexer Wahrnehmung und Komponieren mit zeichnerischen Notationstechniken.
Experimentelle Musik, Frühkindliche kulturelle Bildung, Schulprojekt, musique concrète
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Von Punkt und Linie zur Klangfläche

Ferienworkshop zur Ausstellung The Circle Walked Casually

Installationsansicht The Circle Walked Casually. Sammlung Deutsche Bank.
Foto: Mathias Schormann. © Deutsche Bank KunstHalle

Tröpfeln oder hämmern Punkte? Kreist eine Linie zart oder kratzt sie schrill?

Zeichnungen und Klänge haben vieles gemeinsam. Künstler lassen sich oft durch Musik inspirieren und Komponisten nutzen oft sogenannte grafische Partituren, um ihre Geräuschmusik zu notieren. Denn mit Zeichnungen kann man Geräusche besser aufschreiben und wie eine Komposition lesen.

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Angeregt durch die Zeichnungen der Ausstellung The Circle Walked Casually haben die Kinder Kompositionen gemacht und sie aufgeführt. Sie haben die kratzigen Striche, wuseligen Flächen, Bewegungen und Stimmungen der Zeichnungen mit Alltagsgegenständen wie Pappbechern, Topfschwämmen, Plastikkämmen oder Gummibändern vertont. Ihre dabei gefundenen Lieblingsgeräusche haben sie als Collage aus Fotokopien, Zeichnungen und Texten zu eigenen Stücken komponiert.

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Die Kuratorin Victoria Noorthoorn hat zusammen mit der Ausstellungsarchitektin Daniela Thomas eine inspirierende Präsentationsform für die Zeichnungen in der KunstHalle entwickelt: einen offenen Raum, der grenzenlos wirkt und in dem die Bilder zu schweben scheinen. An beinahe unsichtbaren Drähten hängend, bilden sie eine organische Linie, die sich durch den Raum windet. Die einzelnen Zeichnungen sind dabei Teile einer assoziativen Erzählung oder Konversation, die sich von Bild zu Bild fortsetzt.

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Fotos: © geräusch[mu’si:k] und Deutsche Bank KunstHalle

Aus den 132 Kunstwerkender Ausstellung …

… hat jedes Kind sich Zeichnungen ausgesucht und vertont. Dazu gehörten Arbeiten von David Koloane, Tony Cragg, Kurt Schwitters, Raymond Pettibon, Marina De Caro, Louise Bourgeouis, Silvia Bächli, Herrmann Glöckner, Josef Albers, Ben Vautier, Bernardo Ortiz, Alexandro Cesarco, Wassily Kandinski, John Cage, Hans Arp, Jacub Julian Ziółkowski, Jiří Kolář, Günther Förg, Vik Muniz, Kemang Wa Lehulere und Linda Matalon. Außerdem haben sie eigene, neue Zeichnungen gemacht, wenn für ihre entdeckten Geräusche keine Zeichnungen in der Ausstellung waren.

Teilnehmer

25 Kinder

Dauer

Tagesworkshops

Datum

18. Januar 2014 + 4. Januar 2014

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Kategorie

Museum, Grundschule